Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 — 1900)

* 15. Oktober 1844 in Röcken, † 25. August 1900 in Weimar
war ein deutscher Philosoph, Philologe und Schriftsteller, der zu den einflussreichsten Denkern der Moderne zählt. Er wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen geboren. Schon früh zeigte er außergewöhnliche sprachliche und geistige Begabung. Er studierte klassische Philologie in Bonn und Leipzig und wurde bereits mit 24 Jahren Professor in Basel — ungewöhnlich jung für diese Zeit.
Nietzsche beschäftigte sich zunächst mit der griechischen Antike, wandte sich dann aber immer stärker philosophischen Fragen zu: Moral, Religion, Kultur, Kunst, Wahrheit und dem Sinn des menschlichen Lebens. In seinen Werken kritisierte er das Christentum, traditionelle Moralvorstellungen und die Gesellschaft seiner Zeit. Besonders bekannt sind seine Gedanken zum „Willen zur Macht“, zum „Übermenschen“ und zur Formel „Gott ist tot“, mit der er den Verlust religiöser Gewissheiten in der modernen Welt beschrieb.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören Also sprach Zarathustra, Jenseits von Gut und Böse, Zur Genealogie der Moral und Die fröhliche Wissenschaft. Sein Stil ist oft aphoristisch, scharf und poetisch.
Ab den 1880er Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand stark. 1889 erlitt Nietzsche in Turin einen geistigen Zusammenbruch. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er pflegebedürftig, zunächst bei seiner Mutter, später bei seiner Schwester. Er starb am 25. August 1900 in Weimar.
Nietzsche wurde erst nach seinem Tod umfassend berühmt. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts und als wichtiger Anreger für Existenzialismus, Psychologie, Literatur und moderne Kulturkritik.
war ein deutscher Philosoph, Philologe und Schriftsteller, der zu den einflussreichsten Denkern der Moderne zählt. Er wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen geboren. Schon früh zeigte er außergewöhnliche sprachliche und geistige Begabung. Er studierte klassische Philologie in Bonn und Leipzig und wurde bereits mit 24 Jahren Professor in Basel — ungewöhnlich jung für diese Zeit.
Nietzsche beschäftigte sich zunächst mit der griechischen Antike, wandte sich dann aber immer stärker philosophischen Fragen zu: Moral, Religion, Kultur, Kunst, Wahrheit und dem Sinn des menschlichen Lebens. In seinen Werken kritisierte er das Christentum, traditionelle Moralvorstellungen und die Gesellschaft seiner Zeit. Besonders bekannt sind seine Gedanken zum „Willen zur Macht“, zum „Übermenschen“ und zur Formel „Gott ist tot“, mit der er den Verlust religiöser Gewissheiten in der modernen Welt beschrieb.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören Also sprach Zarathustra, Jenseits von Gut und Böse, Zur Genealogie der Moral und Die fröhliche Wissenschaft. Sein Stil ist oft aphoristisch, scharf und poetisch.
Ab den 1880er Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand stark. 1889 erlitt Nietzsche in Turin einen geistigen Zusammenbruch. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er pflegebedürftig, zunächst bei seiner Mutter, später bei seiner Schwester. Er starb am 25. August 1900 in Weimar.
Nietzsche wurde erst nach seinem Tod umfassend berühmt. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts und als wichtiger Anreger für Existenzialismus, Psychologie, Literatur und moderne Kulturkritik.

