Ernst Seraphim (1862 — 1945)
War ein deutsch-baltischer Historiker, Lehrer und Journalist. Er stammte aus Mitau, studierte Geschichte an der Universität Dorpat und arbeitete zunächst als Lehrer. Später wurde er zu einer wichtigen publizistischen Stimme der Deutsch-Balten: Er war Redakteur und danach Chefredakteur der Düna-Zeitung sowie des Rigaer Tageblatts.
Politisch stand er dem alldeutschen Milieu nahe. Während des Ersten Weltkriegs wurde er von den russischen Behörden nach Sibirien deportiert; seine Erlebnisse verarbeitete er später schriftlich. Nach 1919 zog er nach Königsberg, wo er als Journalist und Autor vor allem zu osteuropäischen und deutsch-russischen Themen arbeitete.
Er veröffentlichte zahlreiche historische und politische Schriften, besonders zur Geschichte des Baltikums, Russlands und des Deutschtums im Osten. Ernst Seraphim starb im Juli 1945 in Königsberg unter den katastrophalen Bedingungen nach der Eroberung der Stadt durch die Rote Armee.
Politisch stand er dem alldeutschen Milieu nahe. Während des Ersten Weltkriegs wurde er von den russischen Behörden nach Sibirien deportiert; seine Erlebnisse verarbeitete er später schriftlich. Nach 1919 zog er nach Königsberg, wo er als Journalist und Autor vor allem zu osteuropäischen und deutsch-russischen Themen arbeitete.
Er veröffentlichte zahlreiche historische und politische Schriften, besonders zur Geschichte des Baltikums, Russlands und des Deutschtums im Osten. Ernst Seraphim starb im Juli 1945 in Königsberg unter den katastrophalen Bedingungen nach der Eroberung der Stadt durch die Rote Armee.
Произведения автора
2026-04-11


