Thomas Mann (1875 — 1955)

6. Juni 1875, Lübeck – 12. August 1955, Zürich
Deutscher Schriftsteller. Er gilt als Meister des epischen Romans und als einer der Begründer der intellektuellen Prosa des 20. Jahrhunderts. Als Meister wurde er bereits im Alter von 25 Jahren anerkannt, als er seinen Debütroman „Buddenbrooks“ vorlegte, in dem er seine Heimatstadt Lübeck und ihre Bewohner schilderte. Später lebte er in München; nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er und lebte in den USA, die letzten Jahre (ab 1952) verbrachte er in der Schweiz. Zu seinen Meisterwerken zählen „Der Tod in Venedig“ (1912), „Der Zauberberg“ (1924), die Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ (1933–1944), „Lotte in Weimar“ (1939), „Doktor Faustus“ (1947)… 1929 erhielt er für den Roman „Buddenbrooks“ den Nobelpreis.
Zitat: „Mit 23–24 Jahren hätte ich die Arbeit an den ‚Buddenbrooks‘ niemals bewältigt, wenn ich nicht Kraft und Mut aus der ständigen Lektüre Tolstois geschöpft hätte. Die russische Literatur des späten 18. und des 19. Jahrhunderts ist in der Tat eines der Wunder der geistigen Kultur, und ich habe immer zutiefst bedauert, dass mir die Poesie Puschkins fast unzugänglich geblieben ist, weil mir die Zeit und die überschüssige Energie fehlten, die russische Sprache zu erlernen.“
Er war der jüngere Bruder von Heinrich Mann und der Vater von Klaus Mann.
Siehe auch in unserem Katalog: Томас Манн.
Deutscher Schriftsteller. Er gilt als Meister des epischen Romans und als einer der Begründer der intellektuellen Prosa des 20. Jahrhunderts. Als Meister wurde er bereits im Alter von 25 Jahren anerkannt, als er seinen Debütroman „Buddenbrooks“ vorlegte, in dem er seine Heimatstadt Lübeck und ihre Bewohner schilderte. Später lebte er in München; nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er und lebte in den USA, die letzten Jahre (ab 1952) verbrachte er in der Schweiz. Zu seinen Meisterwerken zählen „Der Tod in Venedig“ (1912), „Der Zauberberg“ (1924), die Tetralogie „Joseph und seine Brüder“ (1933–1944), „Lotte in Weimar“ (1939), „Doktor Faustus“ (1947)… 1929 erhielt er für den Roman „Buddenbrooks“ den Nobelpreis.
Zitat: „Mit 23–24 Jahren hätte ich die Arbeit an den ‚Buddenbrooks‘ niemals bewältigt, wenn ich nicht Kraft und Mut aus der ständigen Lektüre Tolstois geschöpft hätte. Die russische Literatur des späten 18. und des 19. Jahrhunderts ist in der Tat eines der Wunder der geistigen Kultur, und ich habe immer zutiefst bedauert, dass mir die Poesie Puschkins fast unzugänglich geblieben ist, weil mir die Zeit und die überschüssige Energie fehlten, die russische Sprache zu erlernen.“
Er war der jüngere Bruder von Heinrich Mann und der Vater von Klaus Mann.
Siehe auch in unserem Katalog: Томас Манн.
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